Wirkt Hypnose auch bei mir?

Jeder hat die Fähigkeit, sich selbst in einen hypnotischen Zustand zu führen. Darum sind 97 % aller Menschen auch hypnotisierbar (Stanford Hypnotic Susceptability Scale). Ein hypnotischer Zustand ist z. B. ein Tagtraum, oder wenn man ein Buch liest. In diesem Zustand ist unser Bewusstsein fokussiert auf nur einen Gegenstand, dabei ist das Unbewusste sehr empfänglich. Der Hypnosetherapeut führt diesen Zustand gezielt herbei, um gewünschte Veränderungen zu veranlassen. 

 

Zahlt die Krankenkasse?

Hypnose ist eine private Dienstleistung. Beim niedergelassenen Psychotherapeuten und bei Heilpraktikern ist Hypnose bei manchen Indikationen abrechnungsfähig. Allerdings erkennen die Krankenkasse viele Bereich, in den Hypnose hilft, nicht an. 

Was ist Hypnose?

Die Hypnose ist ein Weg, Kontakt zu seinem Unbewussten aufzunehmen. Dass dies verlässlich funktioniert, und zwar bei den allermeisten Menschen, ist erwiesen. Wichtig ist, dass die Anwendungen sicher sind, dass es sich hier um ausgereifte, für jeden zugängliche Verfahren handelt, dass sie jeder für sich nutzen kann, z. B. in meiner Sprechstunde.

 

Wie läuft eine Hypnose ab?

Meine Hypnose-Behandlungen haben nichts mit der Showhypnose zu tun, die Sie aus dem Fernsehen kennen. Dort geht es einzig und allein darum, Menschen zu unterhalten, und dafür müssen andere lächerlich gemacht werden, sonst würden sie sich nicht „amüsieren“. Bei meinen Behandlungen geht es darum, Ihnen zu helfen.
So läuft das ab:

  • Beim Vorgespräch definieren wir gemeinsam Ihre Wünsche und Ziele.
  • Anschließend dürfen Sie Ihre Augen schließen, und unter meiner Anleitung innere Bilder hervorrufen und verändern.
  • Später gehen Sie dann in einen ruhigen, fast schläfrigen Entspannungszustand. Ihr Bewusstsein driftet ein wenig ab, während ich Ihrem Unbewusstem höflich und mit Respekt die erarbeiteten, lösungsorientierten Bilder vorschlage, die es dann annehmen und verarbeiten kann.
  • Sie behalten jederzeit (!) die volle Kontrolle. Sie haben immer die Möglichkeit Ihre Augen zu öffnen, und die Sitzung abzubrechen.
  • Unter Hypnose lassen sich Ihre Wünsche nur verstärken, nicht verändern.

Meiner Beobachtung und Erfahrung nach liegt die Ursache des Problems in Ihren (meist) unbewussten Gedanken, den inneren Bildern zu den Gedanken, ja vielleicht sogar in Glaubenssätzen, die sich nicht mit Willenskraft, Logik und rationalem Denken verändern lassen.

Durch hypnotische Übungen, in denen ich mit Ihnen Ihre inneren Bilder und Gedanken verändere, Glaubenssätze auflöse und durch neue positive ersetze, erfahren Sie schon nach der ersten Sitzung das Gefühl befreiter und leichter zu sein, und Ihr Leben wieder besser in den Griff zu bekommen.

 

Kann ich es meinem Arzt sagen, dass ich auch zur Hypnose gehe? 

Das macht Sinn. Viele Ärzte sind dem Thema gegenüber aufgeschlossen. Manch einer hat eine Fortbildung in Hypnose genossen, schafft es aber nicht, diesen in den Praxis- und Abrechnungsbetrieb aufzunehmen. Mit aufgeschlossene Ärzten lässt sich aufeinander abgestimmtes Behandlungskonzept entwerfen. Beispiel Chemotherapie: Schutzsuggestionen sorgen dafür, dass nur die Körperzellen angegriffen werden, die auch angegriffen werden sollen. Die Regenerationsfähigkeit nach einer Chemo-Gabe steigt unter Hypnose nachweislich.

 

Wieviele Sitzungen brauche ich? 

Rauchentwöhnung braucht in der Regel zwei Sitzungen, viele Themen lassen sich in drei bis sechs Sitzungen ursächlich bearbeiten. Hypnose zählt allgemein zu den am schnellsten wirkenden Interventionen. 

 

Wieviele Sitzungen brauche ich? 

Raucherentwöhnung sind in zwei Sitzungen machen, viele Themen lassen sich in drei bis sechs Sitzungen ursächlich bearbeiten. Hypnose zählt allgemein zu den am schnellsten wirkenden Interventionen. 

 

Ich knirsche mit den Zähnen. Ist das mit Hypnose behandelbar?  

Ein sogenannter Bruxismus lässt sich mit Hypnose gut und effizient lösen. 

 

Welche Probleme sind bei Hypnose kontraindiziert? 

Ausnahmen in der Behandlungsfähigkeit durch Hypnose bilden bestimmte Gruppen von Geisteskranken und Opfer von Psychopharmaka-Konsum. Nach der etablierten Stanford Hypnotic Susceptability Scale ("hypnotische Empfänglichkeits-Skala") waren knapp drei Prozent einer Testgruppe von 806 Personen überhaupt nicht empfänglich für Hypnose (Weitzenhoffer & Hilgard 1959, Weitzenhoffer 1997).

Was, wenn ich aus der Trance nicht mehr aufwache?

Das ist nicht möglich. Wenn Sie in einer sehr tiefen Trance sind und der Hypnosetherapeut würde Sie nicht mehr zurückführen in den Wachzustand, würden Sie einfach eine Weile schlafen und danach von allein aufwachen, meist nach 30 bis 60 Minuten. Negative Folgen sind dabei nicht zu befürchten. Im Gegenteil, sie werden sich erfrischt und ausgeruht fühlen. 20 Minuten Hypnose wirken wie ein fünfstündiger, guter Schlaf. Wie Sie das selbst erreichen können, lernen Sie in einem Selbsthypnose-Kurs. Tipp: So ein Kurs sollte fundiert sein. An einem Tag ist Selbsthypnose, vor allem, wenn man Sie für sich selbst auch üben möchte, nicht zu erlernen. Suchen Sie nach Kursen, die mindestens ein Wochenende umfassen. 

 

Wirkt Hypnose auch bei Kindern?

Ja. Ganz besonders bei Kindern! Ich verfüge über viele und nur positive Erfahrungen in der Hypnosearbeit mit Kindern. Selbst geistige Behinderungen stellen keine Hürde für die Behandlung dar, wenn auch nur erfahrene Hypnosetherapeuten mit Behinderten arbeiten sollten, da diese oft über ein anderes oder  eingeschränktes Vorstellungsvermögen verfügen. Möglich und effizient ist die Hypnose aber gerade in diesen und vielen anderen Fällen von Problemen bei und mit Kindern. Dies hat unter anderem zwei wichtige Gründe:
Körperliche oder geistige Traumata (von denen die Kinder und ihre Eltern oft gar nichts bewusst wissen) haben noch nicht so lange eingewirkt wie bei Erwachsenen.
Kinder haben ein noch unverstelltes Vorstellungsvermögen und sind nicht so stark determiniert durch rationale Prozesse. Sie reagieren schnell, flexibel und kreativ auf positive Suggestionen.

Wirkt Hypnose, wenn ich alles mitbekomme?

Viele fragen sich das nach der ersten Hypnosesitzung, die sie erlebt haben. Das ist der wohl am weitesten verbreitete Irrtum über Hypnose: Die Annahme, man müsse in einen Zustand der Bewusstlosigkeit fallen und dürfe sich danach an nichts mehr erinnern - sonst sei es keine "richtige" Hypnose gewesen. Schuld an dieser Vorstellung sind die bekannten Hypnoseshows mit Zirkuscharakter. Tatsache ist, dass man während der Hypnose alles mitbekommen darf, die Sitzung auch jederzeit willentlich unterbrechen kann, wenn man dies möchte. Die therapeutische Wirkung bleibt davon unbenommen.

Bin ich unter Hypnose völlig weggetreten?

Nein. Der hypnotische Zustand ist ein veränderter, aber normaler Bewusstseinszustand mit ausgeprägten Alpha-Phasen in der rechten Gehirnhälfte. Kritisches Denkvermögen und ethisches Werteurteil bleiben unverändert erhalten. Mehr über die Theorie und Praxis der Hypnose können Sie zum Beispiel im wöchentlichen Hypnose-Café bei mir erfahren. .

 

Gibt es eine Verschwiegenheitspflicht?

Wie bei jedem anderen Therapeuten oder in "persönlichen" Berufen Tätigen ist auch der Fachhypnotiseur zur absoluten Diskretion und Verschwiegenheit hinsichtlich aller Belange der Sprechstunde und was in ihr geäußert wird verpflichtet.

Besuchen Sie mich mittwochs im Hypnose-Café Paderborn. Meine Tür ist von 16 - 18 Uhr offen.